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Hören Sie sich bitte meine kurze Erläuterung an.

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Dollarkollaps


Präsident Trump macht weiter Druck auf die Fed, den Leitzins abzusenken. In einer öffentlichen Äußerung und in seiner unnachahmlichen Art sprach er darüber, dass Japan und Europa durch Negativzinsen dafür kassieren, wenn sie sich verschulden. Er wisse zwar nicht, wohin dies führt, aber der Gedanke gefiele ihm, für seine Schulden Zinsen zu bekommen, anstatt welche bezahlen zu müssen. Wir können vermutlich davon ausgehen, dass auch die Fed über kurz oder lang den Zins auf Null oder gar unter Null senkt, da die Staatsschulden immer weiter steigen und damit die Zinsbelastung Washingtons.

Da Trump in seinem 2016er Wahlkampf noch ganz anders herum argumentierte, muss man davon ausgehen, dass seine aktuelle Politik kurzfristig absichtsvoll geschieht.

Um den Zins zu senken, muss die Fed weiter enorme Mengen Dollars in den Markt geben und die eigene Bilanz weiter aufblähen. So wie sie es aktuell im Rahmen des Repo-Marktes tut.


Dollar Noch profitiert der US-Anleihemarkt allerdings von den Zinsdifferenzen, denn Japan und Euroland kaufen US-Staatsanleihen und müssen sich dafür US-Dollars besorgen, also nachfragen. Sollte die Zinsdifferenz verschwinden, würden diese Anleihen uninteressant und die Nachfrage nach ihnen und nach Dollar massiv sinken.

Das hätte Druck auf den Dollar zur Folge, den die Fed auszugleichen versuchen würde, indem sie selbst die Bonds aufkauft und mehr Dollars produziert.

Auch die Staatsverschuldung, die unter Trump flott weiter ansteigt, muss die Fed mit immer neuen Dollars finanzieren. So steigt die Fed-Bilanz nahezu parabolisch (oder sollte man sagen diabolisch) in den Himmel.

Dies hat unvermeidlich inflatorische Konsequenzen, und das Vertrauen in den Dollar wird weiter abnehmen. Was andere Länder dazu veranlasst, ihre Dollarbestände zu reduzieren und damit das Angebot nur noch weiter zu erhöhen.

Inflation China, Russland, Indien und selbst Saudi-Arabien sind bereits dabei, ihre Dollarnachfrage massiv zu verringern und den Dollar als Zahlungsmittel mit eigenen Währungen zu ersetzen. Dadurch wird die Nachfrage nach dem Dollar als Weltleitwährung bereits deutlich verringert. Es werden also immer mehr Dollars "freigesetzt" und "nach Hause geschickt". Der Wert wird reduziert und eine Inflation in großem Ausmaß ist nicht unwahrscheinlich. Der Wert des Papiergeldes geht steil gegen Null.

Oder anders herum betrachtet, Vermögenswerte, die als sichere Häfen angesehen werden, wie Edelmetalle oder Kryptowährungen, dürften vor enormen Preissteigerungen stehen, wenn das Kapital diese sicheren Häfen sucht.

Aktien, Immobilien und Anleihenmärkte stehen im Ruf, schon stark aufgeblasen zu sein und sich auf einen Crash hin zu bewegen. Von dort könnte also Kapital in die sicheren Häfen fließen. Prognostizierte Goldpreise von 10-50.000 USD und Silberpreise von 1.000 USD pro Unze sind dann ebenso möglich wie Bitcoinkurse von 500.000 USD plus. Die Frage lautet, was diese USD-Werte dann noch besagen ?

Da dies aber alles bekannt ist, sollte man annehmen, dass die Verantwortlichen es nicht einfach geschehen lassen, sondern versuchen, zu steuern. Tun sie es nicht, drohen totales Chaos, Zusammenbruch der Weltwirtschaft und Krieg. Daran kann niemand ein Interesse haben.

Daher muss man davon ausgehen, dass ein kontrollierter Reset des Systems in Planung ist und vermutlich nach der Wiederwahl Trumps ab Ende 2020 durchgeführt wird. Bis dahin werden die Finanz-Märkte weiter massivst manipuliert, um den Status quo solange wie möglich zu erhalten und einen Crash zu vermeiden. Gutes Gelingen !!!







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