Was ist Blockchain ?




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Das aktuelle Internet ermöglicht das Versenden von digitalen Daten in Dateien als Kopie eines Originals. So geraten ungezählte Kopien von Texten, Fotos, Videos oder Dokumenten in Umlauf ohne jegliche Kontrolle, wer eine Kopie hat und wo sie sich befinden. Das Original wird auf diese Weise inflationiert und wertlos.

Mit der Blockchain-Technologie lassen sich Originaldaten versenden und bleiben vor Kopien geschützt. Das ermöglicht das Versenden von Werten wie Geld, Urkunden, Wertpapieren, Verträgen, etc.

Daten werden dabei nicht mehr einfach nur in kopierbaren und ungeschützten Dateien gespeichert, sondern in Datensätze (Blöcke) bestimmter Größe geschrieben und mit immer neuen Blöcken verlinkt bzw. verkettet (Blockkette = Blockchain). Dies geschieht verschlüsselt (kryptographisch) und unwiderruflich, so dass die Inhalte nicht gelesen werden können und nicht mehr änderbar sind. Nicht mehr änderbar sind sie, weil sie mit nachfolgenden Datenblöcken verkettet sind, so dass bei einer Änderung alle anderen Blöcke auch geändert werden müssten, was nicht oder nur mit enormem Aufwand möglich ist. Dies macht die Blockchaintechnologie auch nahezu sicher gegen Hackerangriffe.

Coins Auf Blöcken gespeicherte Daten erhalten einen kryptografischen Zahlencode (eine Adresse), mit der auf die Daten insoweit zugegriffen werden kann, dass man nachverfolgen kann, wann und was an welche Adresse versendet wurde. Man kann aber nicht direkt einsehen, wer diese Transaktion veranlasst oder erhalten hat.

Beispiel Transaktion eines Geldbetrages: Peter schickt Inge einen Bitcoin von A nach B. Dazu werden die Adresscodes für den Bitcoinsender (Peter) und den Bitcoinempfänger (Inge), sowie die Anzahl (1 BTC) in einen Block geschrieben.

Sobald dieser Block abgeschlossen ist, kann er nicht mehr verändert werden und die Transaktion ist bestätigt. Der eine Bitcoin ist nun bei Inge angekommen (auf Inges Adresscode gespeichert).

Solch eine Transaktion kostet geringe Gebühren (Netzwerkgebühren), die im Falle von Bitcoin an einen sogenannten Miner (=Blockproduzent) gehen, der den Block gemint (erstellt) hat und dafür belohnt wird.

Der Miner, der einen Block neu erstellt, muss dazu eine komplexe Rechenaufgabe lösen (was aktuell im Falle von Bitcoin große Mengen an Elektrizität verbraucht und kritisiert wird). Für die Lösung erhält er zusätzlich neue Coins, die auf diese Weise erschaffen werden. Dies wird Coin-Mining genannt und mit dem Abbau von Gold verglichen. Daher der Name Miner (Bergbauer) und der Vergleich von Bitcoin mit digitalem Gold.




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