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Der Kryptomarkt ist kein Markt !


von Blockchainmoney.de 18.11.2018


Ein Markt ist ein Ort, an dem sich Käufer und Verkäufer treffen, um Produkte zu handeln und auszutauschen. Bei Produkten handelt es sich klassischerweise um Handelsware oder Geld, in jedem Fall um real existierende Dinge. Der Preis dieser Dinge ist abhängig von Angebots- und Nachfragemenge, sowie von aktuellen und vergangenen Entwicklungen und zukünftigen Erwartungen.


Der Krytowährungsmarkt ist seit Wochen und Monaten voll von positiven Neuigkeiten und Entwicklungen. Entwicklungsfortschritte werden gemacht, neue vielversprechende Kooperationen geschlossen und massenhaft neue Anwendungsfelder benannt, in denen die Blockchaintechnologie zukünftig einziehen soll. Die Befürworter sind voller Enthusiasmus.


Normalerweise müsste dies zu einer ständig steigenden Nachfrage nach Kryptoassets führen. Doch die Preise der Kryptowährungen verfallen und befinden sich auf kaum wahrnehmbaren Tiefstständen.


Preismanipulation Dem Marktbeobachter fällt auf, dass die defacto positiven Marktinformationen ständig durchsetzt werden von negativen und kritischen Meldungen, die lediglich auf Behauptungen basieren. Genauso wie die immer wieder auftauchenden Preisvorhersagen und Marktkapitalisierungsträume, die sich allesamt als falsch erweisen bzw. erwiesen haben. Es besteht scheinbar eine Art zwanghafte Motivation zu Prognosen, die aufwendig mit Charttechnik belegt werden, um am Ende damit zu schließen, dass man es doch nicht weiß, weil man die Zukunft nicht kennt und es so oder so kommen kann.


Dem Marktbeobachter fällt zudem auf, dass der Markt im Laufe des Jahres 2018 immer wieder mit kleineren Crashes von mehreren Milliarden USD traktiert und so das Kursniveau immer weiter abgesenkt wurde. Die Crashes ereigneten sich immer in Verbindung mit negativen Meldungen, die aber nicht zwingend ursächlich für den Crash sein mussten. Dies lässt bei genauer Betrachtung den Schluss der gezielten Manipulation zu.


Aktuell lässt die Marktsituation nur die eine vernünftige Erklärung zu. Der Markt wird manipulativ niedrig gehalten. Und zwar solange, bis diejenigen, die ihn niedrig halten, mit hohen Kapitalbeträgen einsteigen, um von den extrem niedrigen Preisen zu profitieren. Sie sichern sich den Weg in den Kryptomarkt ab, um ihn im Falle des Zusammenbruches anderer Finanzmärkte wie dem Aktien-, Immobilien oder Bondmarkt als Fluchtweg zu beschreiten. Die mögliche Folge wären explodierende Preise und eine Übernahme des Kryptomarktes durch Institutionen.


Wem diese Meinung zu weit geht, sollte sich andere Finanzmärkte genauer betrachten. All diese Märke sind seit langem nicht mehr bestimmt vom Wert der Finanzprodukte, sondern von massiver Spekulation und Manipulation. Dabei sind Edelmetallmärkte ähnlich wie der Kryptomarkt extrem gedrückt und stabil auf niedrigem Niveau, um sie unattraktiv zu halten. Alle anderen Märkte (Aktien, Immobilien, Staatsanleihen, Schulden) befinden sich in Blasen, in denen ein schier unglaubliches Spiel getrieben wird. Die Finanzmärkte sind keine Märkte, sondern Kasinos für kriminelle Wetten und Betrügereien. Wie sonst soll man finanzielle Handelsgeschäfte bezeichnen, bei denen Produkte gekauft und verkauft werden, die es gar nicht real gibt, und die man auch nicht besitzen muss. Gold und Silber wird in Form von Papier gehandelt und jede Unze Gold hat somit hunderte Besitzer, die die Unze aber nie in Händen hielten. Mit dieser Edelmetallinflation können Preise in idealer Form manipuliert werden.


Sogenannte Derivate sind nichts anderes als spekulative Wetten. Die Finanzbranche hat sie in finanzmarkttechnische Worte verkleidet, damit weniger stark auffällt, was dort getrieben wird. Finanzprodukte wie Optionsscheine, Swaps, CDFs, Zertifikate, Futures oder binäre Optionen sind ausschließlich dazu da, auf zukünftige Erwartungen zu spekulieren. Egal, ob man die darunter liegenden echten Finanzprodukte besitzt oder kennt.


Und es liegt nahe, anzunehmen, dass zukünftige Erwartungen und Ergebnisse von mächtigen Finanzinstitutionen manipuliert werden können. Denn schließlich haben solche Derivate heute einen kumulierten Wert von mehreren Billionen USD. Allein die Deutsche Bank hält Derivate im Wert von eta 40 Billionen. Diese Bank ist nichts Anderes als ein gigantisches Wettbüro.


Aber nicht nur Derivate, sondern vor allem auch die noch immer in sehr gutem Ruf stehende Unternehmensaktien sind nicht frei von Manipulation und damit abgekoppelt von echter Nachfrage aufgrund von realwirtschaftlicher Unternehmensentwicklung. Es hat sich quasi zum Normalzustand entwickelt, dass Konzerne und Banken ihre eigenen Aktien kaufen, um den Preis nach oben zu treiben. Dabei kassieren die Konzernmanager als Entscheider ordentlich ab, weil ihre Entlohnung zum großen Teil in eigenen Aktien besteht.


Staatsanleihen gelten noch immer als sicher. Doch wie sicher kann etwas sein, dass mit nichts anderem als massiven und niemals rückzahlbaren Schulden gedeckt ist. Nahezu alle großen Staaten der Welt sind vollständig überschuldet und wissen, dass sie ihre Schulden nicht zurückzahlen können. Sie sichern sich letztlich über das noch vorhandene Vermögen ihrer Bürger ab. Und wer kauft solche Staatsanleihen ? Immer mehr tun dies die Zentralbanken und schleusen damit Milliardenbeträge in die Märkte. Allein die EZB schmeißt täglich eine Milliarde Euro auf den Markt, sozusagen aus dem Nichts. Geld, das wegen drohender Inflationsgefahr nicht in die Realwirtschaft fließen darf und deshalb in die Kapitalmärkte geht, wo sich Banken und Konzerne fröhlich bereichern.


Viel Kapital ist auch in Immobilien geflossen und hat die Preise zum Teil in enorme Blasen katapultiert. Wohneigentum ist vor allem in Großstädten und guten Lagen kaum noch bezahlbar, obwohl die Zinsen niedrig sind. In China stehen Millionen von Wohnungen leer, in Geisterstädten, in denen keiner wohnt. Sobald die Zinsen ansteigen sollten, droht die Immobilienblase zu platzen.


Die Welt ist Ende 2018 an einem Punkt angelangt, indem jegliche Kontrolle über die Finanzmärkte verloren zu sein scheint. Die Zentralbanken haben keine regulatorischen Instrumente mehr. Sie können die Zinsen kaum noch bewegen. Tun sie es, droht der Knall. Die EZB muss bei Null bleiben, damit die südeuropäischen Staaten nicht unmittelbar in den Bankrott rutschen, und die FED hat eigentlich auch keinen Spielraum nach oben. Die aktuellen Zinserhöhungen drohen den Dollar zu zerstören und das Schuldendesaster der USA zu beschleunigen. Zudem kommen nun auch die Machenschafften der Finanzindustrie immer mehr ans Tageslicht. Gerade ist offiziell geworden, dass die US-Bank JP Morgan den Silberpreis seit Jahren manipuliert. Was also als Verschwörungstheorie galt, hat sich einmal mehr als Wahrheit entpuppt.


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Alle Blasen stehen vor dem Platzen, und die Zeit, in der man dieses Platzen noch weiter hinauszögern kann, wird kürzer. Manche Experten behaupten, das Ende des klassischen Finanzsystems stehe unmittelbar bevor, denn den nächsten und sich bereits anbahnenden Crash wird man nicht mehr auffangen können. Und dieser Crash kann jetzt jederzeit durch alles Mögliche - genannt "Schwarzer Schwan" - ausgelöst werden.


Das Ende der manipulierten und aus den Fugen geratenen Märkte scheint nahe. Manche wünschen es herbei, andere fürchten sich davor. Aber niemand kann absehen, was wirklich geschehen mag. Zumal ein Totalcrash auch mit dem dritten Weltkrieg einhergehen kann.


Nun kann man fragen, warum wurde nach dem Crash 2008/2009 nichts Grundlegendes geändert. Man wusste danach genau, was warum geschehen ist, und hat es dennoch laufen lassen. Will man etwa einen Totalcrash und einen Reset ? Dazu muss man sich in Erinnerung rufen, dass dieses Kasino erst durch die Aufhebung des Trennbankensystems in den 90ern geschaffen wurde, und die Verantwortlichen sehr genau wussten, was sie taten und welche Folgen dies haben würde.


Die große Ausgangsfrage lautet: Was passiert mit dem manipulierten Kryptomarkt, wenn alles zusammen bricht. Bricht er mit zusammen oder ist Kryptogeld das Geld der Zukunft. Ohne Manipulation, wenn möglich. In einem echten Markt.


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