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Eigene digitale Kunstwerke als NFT verkaufen.


NFT verkaufen NFT steht für Non-Fungible Token. Das sind einzigartige Token, die nicht austauschbar, aber handelbar sind. Sie besitzen ein spezielles Format und sind mit Smart-Contracts hinterlegt, die wiederum Eigentumsrechte und Veräußerungsbedingungen auf der Blockchain festschreiben. Sie können als digitales Echtheitszertifikate verstanden werden, so wie sie reale Kunstwerke, Antiquitäten und andere Wertgegenstände besitzen und gegen Quittungen verkauft werden. NFTs dienen demselben Zweck, jedoch für digitale Objekte. Sie ermöglichen die Zertifizierung von Textdateien wie TXT, Video-Formaten wie MP4, Bildformaten wie GIF, PNG oder JPG oder Musikformaten wie MP3 oder auch vielen anderen digitalen Dateiformaten und bestätigen ihre Einzigartigkeit.


Wer ein digitales Kunstwerk (ein Bild, ein Foto, ein Musikstück, ein Video, eine Animation oder anderes) gestaltet hat oder besitzt, kann dieses zu einem NFT machen und verkaufen. Der Prozess, das Kunstwerk in einen NFT umzuwandeln, wird als "Minting" (Prägen) bezeichnet. Dabei wird ein neuer Token in der Blockchain, der für alle Zeiten das digitale Kunstwerk repräsentiert.


Ist ein Kunstwerk fertig gestellt, kann es auf entsprechenden NFT-Plattformen (Marktplätzen) hochgeladen, als NFT geprägt und mit Eigentumsdaten versehen werden. Zudem kann der Künstler eine integrierte Provision hinzufügen (normalerweise 10-30%), die es ermöglicht, dass er diese Provision jedes Mal erhält, wenn das Werk zukünftig weiterverkauft wird. Dies ist das eigentlich Neue und Spannende für jeden Künstler, weil es unbegrenzt und automatisiert ohne Agenten nach eigenen Vorstellungen funktioniert.


Grundsätzlich kann aktuell alles hochgeladen und geprägt werden. Der Künstler entscheidet, was er für Kunst hält und als NFT anbieten möchte. Ob dies immer so bleibt, muss abgewartet werden. Letztlich enstcheidet wohl das Auffinden und die Nachfrage über den Erfolg.


Wie funktioniert das Prägen genau ?


Ein fertiges Kunstwerk vorausgesetzt, benötigt der Künstler ein Wallet und die Wahl einer NFT-Plattform. Aktuell sind die meisten NFT-Projekte Ethereum-basiert, also ERC-Token. Daher wird ein Ethereum kompatibles Wallet (z.B. Metamask) benötigt, auf dem sich ausreichend ETH befinden. Dieses Wallet wird auf der NFT-Plattform verknüpft, so dass Gebühren bezahlt werden können.

Anmerkung: aufgrund der sehr hohen Gas-Preise für Ether-Transaktionen ist es im Moment recht teuer, NFTs zu prägen. Neue NFT-Projekte auf anderen, kostengünstigeren Plattformen wie Binance, Theta, Tezos, Polkadot, Cardano, etc. werden bald folgen.


Mit der Verknüpfung des Wallets entsteht ein Künstlerkonto. Nun kann die Datei, die als NFT geprägt werden soll, einfach hochgeladen werden. Dann muss man entscheiden, ob das Werk als Unikat oder in mehrfacher Ausführung geprägt werden soll. Und schließlich sind Titel, Beschreibung, Künstlerdaten und Provision zu hinterlegen.

Dann kann der Prägevorgang gestartet werden und die (im Moment recht hohen) Gebühren bezahlt werden.

Ist der Prozess erfolgreich abgeschlossen, ist das Werk als NFT auf dem Marktpltz zu finden und interessierte Käufer können Gebote abgeben. Zukünftig sollte es möglich sein, dass der Künstler automatisch benachrichtigt wird, wenn ein Gebot eintrifft, was bislang noch nicht der Fall ist.


Worauf unbedingt zu achten ist:

  • die Datei sollte möglichst hohe Auflösung und Qualität besitzen
  • Motiv oder Inhalt dürfen keine anderen Urheberrechte verletzen
  • Kosten vorher prüfen und berechnen (s.u.)

Aktuelle NFT-Plattformen und Marktplätze

NFT-Marktplätze werden wohl weiter wie Pilze aus dem Boden schießen. Die Möglichkeiten sind noch nicht absehbar. Fest steht aber, dass die Vermittlungsagenturen und zentralisierten Marktplätze (z.B. für Video-, Foto- oder Musik-Angebote) ihre dominante und profitable Stellung einbüßen dürften, weil sie nicht mehr in der jetzigen Form benötigt werden und die Künstler die Profite ihrer Arbeit selbst einstreichen dürfen.


Kosten für NFTs


NFTs zu gestalten und zu verkaufen ist mit Kosten bzw. Gebühren verbunden. Darüber sollte man sich vorher im Klaren sein. Es können Gebühren anfallen für

  • das Minting
  • das Listing auf dem Marktplatz
  • das Verkaufen (Provision)
  • das Abheben (Withdrawal)

Die Gebühren sind bei den NFT-Marktplätzen unterschiedlich. Auf Ethereum basierten Plattformen dürften sie aktuell wegen der hohen Gas-Preise deutlich höher sein (bis zu 80% des Verkaufpreises eines NFTs), als auf kommenden Märkten auf anderen Blockchains wie Tezos, Avalanche, Cardano oder Theta.


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