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Als Anfänger in Kryptowährungen investieren


September 2023


in Kryptowährungen investieren

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Kryptowährungen sind digitale Währungen, die auf kryptografischen Prinzipien basieren. Sie ermöglichen es, Transaktionen zu tätigen, ohne auf eine zentrale Autorität wie eine Bank oder einen Staat angewiesen zu sein. Kryptowährungen haben in den letzten Jahren an Popularität gewonnen, da sie einige Vorteile bieten, wie zum Beispiel:


  • Anonymität: Die Identität der Nutzer bleibt verborgen, da sie nur durch ihre öffentlichen Schlüssel (Kryptowährungs-Adresse) repräsentiert werden.
  • Schnell und kostengünstig: Krypto-Transaktionen sind grenzenlos, sekundenschnell und kostengünstig gegenüber klassischen Geldtransaktionen über das Bankensystem.
  • Sicherheit: Die Transaktionen werden durch kryptografische Verfahren gesichert, die es sehr schwer machen, sie zu manipulieren oder zu fälschen.
  • Dezentralität: Die Kryptowährungen werden durch ein Netzwerk von Computern verwaltet, die nach einem gemeinsamen Protokoll handeln. Es gibt keine zentrale Instanz, die die Regeln bestimmen oder ändern kann.

Kryptowährungen sind jedoch auch mit Risiken verbunden, wie zum Beispiel:


  • Volatilität: Die Preise der Kryptowährungen können stark schwanken, da sie von Angebot und Nachfrage abhängen. Dies kann zu großen Gewinnen oder Verlusten führen.
  • Regulierung: Die rechtliche Situation der Kryptowährungen ist in vielen Ländern unklar oder unsicher. Es kann zu Konflikten mit den bestehenden Gesetzen oder Steuervorschriften kommen.
  • Technische Probleme: Die Kryptowährungen sind abhängig von der Funktionsfähigkeit der zugrundeliegenden Technologie. Es kann zu Fehlern, Angriffen oder Ausfällen kommen, die das System beeinträchtigen oder kompromittieren.
  • Betrügereien und Hacks: Der Kryptomarkt ist ein hochinteressanter Markt auch für Betrüger und Hacker. In der Vergangenheit kam es immer wieder zu größeren und kleineren erfolgreichen Hackerangriffen auf zentralisierte Exchanges oder auf Kryptoprojekte selbst, bei denen Millionenbeträge geraubt wurden. Auch Betrugsmaschen sind im kleinen und großen Stil (s. FTX-Börse) aufgeflogen. Weitere sind nicht auszuschließen und können für den nicht achtsamen Investor ruinös sein.

Wer in Kryptowährungen investieren möchte, sollte sich daher gut informieren und nur so viel Geld einsetzen, wie er bereit ist zu verlieren. Es ist ratsam, eine diversifizierte Strategie zu verfolgen und nicht alle Eier in einen Korb zu legen. Außerdem sollte man immer die aktuelle Rechtslage im Auge behalten und sich an die geltenden Regeln und Gesetze halten.


Grundsätzlich ist es sehr einfach, in Kryptowährungen zu investieren, auch für Anfänger. Man muss allerdings einige Dinge wissen und beachten:


Du musst wissen, in was Du investierst


Eigentlich eine Trivialität. Man sollte natürlich wissen, in welches Unternehmen oder Projekt man sein Geld investiert, d.h., man sollte es gut verstanden haben und kennen. Dazu gehört es, zu wissen, wer hinter dem Projekt steht, wer es finanziert, wie die Tokenomics ausschauen und was das Projekt bezweckt, welche Ziele es verfolgt, und ob es überhaupt einen sinnvollen Usecase besitzt, also zukünftig wirklich genutzt werden kann.


Erkenne die Markttrends und zukünftigen Anwendungsgebiete


Die Welt befindet sich im Wandel hin zu einer digitalisierten Welt, daran besteht kein Zweifel. Und obwohl es viele Kritiker und berechtigte Warner gibt, sind die Vorteile der Digitalisierung eindeutig, so dass sie sich durchsetzen wird. Dazu gehört auch und insbesondere die Blockchaintechnologie mit den Kryptowährungen. Unsicherheit besteht aber darin, welche Anwendungsgebiete zukünftig am schnellsten und meisten von dieser Technologie und insbesondere der Dezentralisierung profitieren und deshalb vom Massenmarkt angenommen werden. Da sind beispielsweise DeFi (dezentralisierte Finanzen), TradeFi (dezentralisierter Handel), GameFi (dezentralisiertes Gaming - Play-to-Earn), Lieferketten, Künstliche Intelligenz, Tokenisierung, dezentralisisertes Cloud-Computing und Big Data. Projekte in diesen Bereichen haben gute Chancen, aber es ist schwierig, vorherzusehen, welche Projekte konkret die Nase vorn haben werden. Daher muss man die Entwicklungen möglichst zeitnah beobachten und Trends erkennen.


Lass Dich nicht von FUD, FOMO, Greed und Fear leiten


Der Kryptomarkt ist mehr als jeder andere Finanzmarkt von manipulativen Informationen beeinflusst, die als FUD (Fear, Uncertainty and Dought) bezeichnet werden bzw. diese auslösen. Solche Informationen werden häufig absichtsvoll und mit geringem Wahrheitsgehalt verbreitet, um Kursbewegungen auszulösen und den Markt zu manipulieren. Leider gibt es viele Investoren, die dem FUD allzu schnell glauben und panikhaft reagieren. Selbiges gilt für das FOMO-Phänomen (Fear Of Missing Out), also die Angst, etwas zu verpassen und deshalb überhastet zu reagieren, wenn irgendwo eine neue Entwicklung oder ein Anlass verkündet wird. Jeder solide Investor, der weiss, wie der Markt funktioniert und in welche Projekte er investiert ist, braucht sich weder von FUD, noch von FOMO beeinflussen zu lassen, sondern sollte kühlen Kopf behalten. Viele sogenannte Pumps oder Dumps sind nach wenigen Tagen vorüber, und das alte Niveau ist wieder erreicht.


Investiere eher langfristig


Wer an Kryptowährungen und die Blockchain-Technologie glaubt bzw. davon überzeugt ist, weiss auch, dass sich eine neue Technologie nicht in Kürze durchsetzen wird. Auch dieser neue Markt gehorcht den Gesetzen der Diffusionstheorie, nach denen es einfach eine Zeitlang dauert, bis der Massenmarkt aufgebaut ist. Investoren (nicht Trader)sollten Geduld haben, auf die richtigen Pferde setzen und beobachten. Die guten Projekte werden sich durchsetzen und an Wert gewinnen. Der Langfristigkeitsaspekt ist auch wichtig für die Versteuerung von Gewinnen (in Deutschland nach einem Jahr steuerfrei).


Wisse über die Volatilität und die Zyklen des Marktes


Der Kryptomarkt ist noch immer sehr klein und kann durch Großinvestoren (sogenannte Wale) leicht manipuliert werden, was zu Kursschwankungen erheblichen Ausmaßes führen kann. Die bisherigen Kursverläufe vieler Kryptowährungen sind extrem im Vergleich z.B. mit dem Aktienmarkt. Nach einem sogenannten Bullrun (2013, 2017 und 2021), in dem massive Gewinne gemacht werden konnten, ist der Markt mit den meisten Projekten mehrmals wieder eingebrochen, in Einzelfällen bis zu über 90%. Auch kurzfristige starke Kursschwankungen sind durch politische Einflüsse oder Betrugskatastrophen (Pleiten, Hacks), sowie durch FUD-Informationen leider nicht selten. Der zyklische Verlauf ist keine Garantie, aber bislang hat es nach jedem Bärenmarkt auch wieder einen Bullenmarkt gegeben.


Wähle eine möglichst sichere Börse


Es gibt mittlerweile eine große Anzahl an zentralisierten und dezentralen Börsen (Exchanges). Keine kann als absolut sicher bezeichnet werden. Bei zentralisierten Börsen besteht das Problem für den Nutzer darin, dass er nicht Besitzer der sogenannten Private Keys ist, sondern diese bei der Börse liegen. Damit ist die Börse Eigentümer der Coins und Token des Nutzers, der lediglich die Möglichkeit der Verwaltung der Assets hat, die auf dem ihm zugewiesenen Börsen-Wallet liegen. Geht die Börse pleite, wird sie gehackt oder stoppt sie den Handel oder die Auszahlung, können die Kryptoassets verloren sein, was leider bereits recht häufig passiert ist.
Daher gilt, dass Nutzer einer zentralisierten Börse ihre Coins und Token nicht auf der Börsen lagern sollten, sondern nur kurzfristig zum Handeln.
Es gilt, sich ausreichend über die zu nutzende Börse zu informieren und z.B. zu wissen, ob die Einlagen gesichert (Stichwort: cold oder hot storage) und versichert sind.


Coinmerce** und Bitvavo** sind zwei holländische Exchanges, die den direkten Kauf von über 190 Kryptowährungen gegen Euro zu sehr günstigen Gebühren anbieten. Verschiedene Zahlungsoptionen, u.a. das kostenlose SEPA-Verfahren und Einlagensicherung sind vorhanden.

Verwahre Deine Coins sicher


Besser als Kryptoassets auf einer Börse zu belassen, ist die Lagerung auf einem Wallet, dessen Private Keys der Nutzer selber besitzt und verwaltet. Das führt zwar zu der Notwendigkeit, selbst verantwortlich zu sein und aufzupassen auf die Schlüssel, hat aber den Vorteil, dass niemand an die Assets heran kann.
Hierfür gibt es spezielle Walletanbieter oder auch die Kryptoprojekte selbst, die kostenlose Online- oder Offline-Wallets zur Verfügung stellen, sowie Anbieter von Hardware-Wallets, die eine vollständige Offline-Aufbewahrung ermöglichen.


Problematisch bei der Aufbewahrung auf eigenen Wallets ist jedoch die Tatsache, dass zumeist nur der Besitzer die Zugangsdaten weiss und so im unglücklichen Falle eines Todes niemand mehr an die Kryptos heran kommt, wenn er/sie die Daten nicht irgendwo sicher verwahrt hat, so dass berechtigte Dritte dann doch noch Zugriff haben können.


Investiere nur Geld, dass Du übrig hast


Abschließend soll auch hier auf den vielfach ausgesprochenen Rat hingewiesen sein, dass man in Kryptowährungen aufgrund ihres hochriskanten Charakters nur Geld investieren sollte, dass man übrig hat oder bereit ist, ggfs. zu verlieren. Der Kryptomarkt gleicht noch immer einem Finanzkasino, das mit hohen Gewinnen lockt, aber auch Totalverluste nicht ausschließt. Auch wenn der Markt viele euphorische Fans hat, unter denen einige bereits sehr reich geworden sind, sollte man besonders vorsichtig sein und z.B. niemals auf Kredit investieren oder sich finanziell übernehmen.


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